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Iguazu Wasserfälle

Interessante Infos über die Iguazu Wasserfälle in Brasilien, Südamerika

Sie werden als Weltwunder bezeichnet und bilden neben den Niagara- und den Victoria-Fällen die spektakulärsten Wasserfälle der Erde. Dabei geht ihr Entstehungsmythos auf eine Sage der Guarani-Ureinwohner zurück, in welchem der eifersüchtige Gott Boi einen großen Schlund ins Flussbett schlug, um seine Jungfrau an der Flucht mit deren Geliebten zu hindern.

Dass seither die Seele des Mädchens leise im Wasser wispert und ihr Auserwählter als grünender Baum hoch über dem Abgrund wacht, davon überzeugen sich jedes Jahr Millionen Menschen selbst und wagen dabei den Spaziergang auf dem eindrucksvollen Teufelschlund-Steg.

Lage: Direkt an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien und inmitten des Nationalparks Iguazu

Adresse: Parque Nacional Iguazú, 3370 Puerto Iguazú, Misiones, Argentinien/ Macucu Safari Rd., Parque Nacional do Iguaçu, Foz do Iguaçu, Parana, Brasilien

Erreichbarkeit: Anreise mit dem Flugzeug über den Airport Puerto Iguazu (IGR) Argentinien, den Airport Foz do Iguazu (IGU), Brasilien oder den Internationalen Airport Guarani (AGT), Paraguay. Weiterfahrt mit dem Mietwagen oder Taxi bis zu den Parkplätzen an den Besucherzentren (IGR 16 km, IGU 15 km, AGT 60 km). Anreise mit dem Bus ab Buenos Aires (20 Stunden), Sao Paulo (15 Stunden) sowie den Städten Foz de Iguazu (Brasilien) und Puerto Iguazu (Argentinien) jeweils mit dem Stadtbus.

Fallhöhe(n): Bis zu 82 Meter hoch auf einer Gesamtbreite von 2,7 Kilometern, der hufeisenförmige „Teufelsschlund“ misst 700 x 150 Meter.

Anzahl der Fälle: Mehr als 200 Wasserfälle, davon sind 20 als Hauptfälle ausgewiesen.

Zugang: Ab dem Informationszentrum Yvirá Retá Zugang zum Unteren Wanderweg (Paseo Inferior) mit 1.400 Meter langen Stegen mit Treppen, zum Obere Wanderweg mit 1.300 Meter langen stufenlosen Stegen, zum Wanderweg Teufelsschlund (Garganta del Diablo) mit 1.100 Meter langen stufenlosen Stegen, zur Insel San Martin, zum Macuco-Wanderweg und zum Yacaratiá-Wanderweg.

Barrierefrei: Ja, die wichtigsten Aussichtspunkte und Wege sind barrierefrei gestaltet, wie zum Beispiel der Obere Wanderweg sowie der Weg zum Teufelsschlund.

Eintritt: Ja, in beiden Ländern wird Eintritt verlangt.

Hunde erlaubt: Keine Angaben

Öffnungszeiten: keine Angaben

Restaurants/Gasthäuser: Sowohl im Nationalpark als auch in den benachbarten Städten besteht ein reichhaltiges internationales und nationales Gastroangebot.

Sonstige Einrichtungen und Attraktionen: Schlauchbootfahrt in den Wasserfallkessel, Jeep-Safari durch den Nationalpark, Heli-Flug über die Wasserfälle, Besuch des Vogel-Parks auf brasilianischer Seite, Besuch der Itaipu-Staumauer

Als Garganto del Diablo erstreckt sich der Teufelsschlund inmitten des großen Regenwaldes im Dreiländereck Paraguay, Brasilien und Argentinien und bildet mit seinem brodelnden Hexenkessel ein rund 2700 Meter langes und bis zu 82 Meter tiefes Hufeisen.

Video: Iguazú Wasserfälle

Während auf argeninischem Staatsgebiet fast 80 % der Fälle liegen, nennt Brasilien zwar nur 20 % sein eigen. Doch lässt es sich auf der brasilianischen Halbinsel das wohl schönste Panorama über alle 200 Einzelwasserfälle genießen. Seit 1984/86 stehen die Iguazu Wasserfälle unter dem Schutz der UNESCO Weltnaturerbeliste. Sie bilden zusammen mit den beiden umliegenden Nationalparks eine der letzten zusammenhängenden Gebiete des Atlantischen Regenwalds.

Auf einer Jeep Safari lässt sich der Artenreichtum der Region bestaunen. Wer jedoch eine ganz besondere Stimmung an den imposanten Wasserfällen erleben möchte, der kommt einmal zu Vollmond hierher. Insbesondere in wolkenlosen Vollmondnächten verwandelt sich der tosende Wasserfall zu einem mystischen Ort, an welchem die Besucher das leise Wispern der göttlichen Jungfrau in den silbernen Fluten zu hören glauben.